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UGC GuideFür Creator · 10 Min Lesezeit

TikTok Community Guidelines verstehen: Was erlaubt bei Tier- und Haustier-Videos 2026

Erfahre, welche Tier- und Haustier-Videos TikTok 2026 erlaubt, worauf du als Creator achten musst und wie du rechtssicher content erstellst.

Auf TikTok sind Tier- und Haustier-Videos erlaubt, solange sie keine Gewalt, Misshandlung oder das Ausnutzen von Tieren zeigen. Inhalte, die das Wohl der Tiere respektieren und authentisch wirken, kommen ohne Probleme durch die Community Guidelines im Jahr 2026. Wenn du die Regeln genau kennst, kannst du kreative Videos posten, ohne Risko von Sperrungen oder Entfernen.

Was sind die TikTok Community Guidelines?

Die TikTok Community Guidelines sind ein Regelwerk, das festlegt, welche Inhalte auf der Plattform zulässig sind. Sie schützen Nutzer*innen vor schädlichen, illegalen oder beleidigenden Inhalten und geben Creator*innen klare Vorgaben für sicheren und respektvollen Content. Für Tier- und Haustier-Videos bedeutet das, dass jede Form von Tierquälerei, gefährlichen Stunts mit Tieren oder das Bewerben von illegalen Aktivitäten strikt verboten ist.

Haupt-Pain-Points für Creator

  • Unsicherheit, welche Aufnahmen als Gewalt gelten
  • Angst vor automatischen Sperrungen durch die KI-Erkennung
  • Fehlende klare Vorgaben zu Humor- oder Satire-Formaten mit Tieren
  • Probleme bei Urheberrechten von Tier-Filmmaterial

Die meisten Probleme entstehen, weil die Richtlinien eher allgemein formuliert sind. TikTok bietet jedoch Hilfestellungen und Beispiel-Videos, die zeigen, was genau erlaubt ist.

Tier-Content ist erlaubt, wenn er das Tier respektiert und keine Gewalt darstellt.

Erlaubte Inhalte im Detail

Im Jahr 2026 gelten folgende Grundsätze für Tier- und Haustier-Videos:

  • Freundliche Interaktion, Streicheln, Spielen, Training in sicherer Umgebung
  • Natürliche Verhaltensbeobachtung, Beobachtung von Wildtieren in ihrem Lebensraum ohne Eingriff
  • Aufklärung, Tipps zur artgerechten Haltung, Pflegetipps, Tiergesundheit
  • Humor, Lustige Momente, solange das Tier nicht gestresst oder verletzt wirkt

Verbotene Inhalte

Folgende Arten von Tier-Content werden konsequent entfernt:

  • Gewalt, Schlagen, quälen, ätherische Strafen
  • Gefährliche Stunts, Sprünge, Stunts, die das Tier in Gefahr bringen
  • Ausbeutung, Wiederverkauf von Tierprodukten, illegale Tierhandelsszenen
  • Unnatürliche Situationen, Zwangs-Fütterungen, Stress-Induktion

Besondere Regeln für DACH

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gelten zusätzlich landesspezifische Tierschutzgesetze, die von TikTok in die Guidelines integriert wurden. In Deutschland schützt das Tierschutzgesetz (TierSchG) Tiere vor Grausamkeit. Deshalb müssen Creator sicherstellen, dass jede Aufnahme den nationalen Rechtssätzen entspricht.

Beispiele aus dem DACH-Raum:

  • Deutsche Creator*innen wie Lena Luchs posten wöchentliche Pflegetipps für Hunde und beziehen sich dabei auf das deutsche Tierschutzgesetz.
  • Österreichische Pet-Influencerin MaxiMaus nutzt nur Aufnahmen aus Tierheimen, die mit Zustimmung der Einrichtung gedreht wurden.
  • Schweizer Tierfotograf Jonas Berg veröffentlicht Naturaufnahmen, die er mit Genehmigung des Naturschutzverbands gemacht hat.

Tabelle: Erlaubt vs. Verboten

Kategorie Erlaubt Verboten
Spiel & Interaktion Hund spielt mit Ball, Katze schmust Hund wird mit Stock geschlagen
Training Positive Verstärkung, Klicker-Training Abschreckung durch Stromschlag
Humor Lustige Fehltritte, solange das Tier nicht gestresst wirkt Verletzende Stunts, bei denen das Tier fällt
Wildtiere Beobachtung im natürlichen Lebensraum Füttern von Wildtieren, das ihr Verhalten verändert

Wie du sicherstellst, dass dein Video den Richtlinien entspricht

  1. Plane dein Video, Schreibe ein kurzes Briefing, das das Ziel und den respektvollen Umgang mit dem Tier definiert.
  2. Prüfe die Aufnahmen, Achte darauf, dass keine unabsichtlichen Stresssignale zu sehen sind.
  3. Nutze TikToks interne Checkliste, In den Creator-Tools findest du eine Übersicht der „Do’s and Don’ts“ für Tier-Content.
  4. Füge einen Hinweis hinzu, Erkläre in der Caption, dass das Tier freiwillig mitmacht und keine Gefahr besteht.
  5. Lade das Video hoch und beobachte das Review, TikTok prüft neue Inhalte innerhalb weniger Stunden.

Wenn du dir unsicher bist, welche Aufnahmen zulässig sind, kannst du dich an passende Creator für deine Marke ansehen. Dort findest du Beispiele von erfolgreichen, regelkonformen Tier-Videos.

Key Takeaways

  • Tier-Content ist erlaubt, wenn er das Tier respektiert und keine Gewalt zeigt.
  • Deutsch-rechtliche Tierschutzgesetze ergänzen die TikTok-Richtlinien.
  • Nutze positive Verstärkung und klare Briefings, um Missverständnisse zu vermeiden.
  • Vermeide gefährliche Stunts und jede Form von Ausbeutung.
  • Setze die TikTok-Checkliste ein und prüfe deine Aufnahmen vor dem Upload.

Fazit

Wenn du die TikTok Community Guidelines verstehst und die DACH-spezifischen Tierschutzgesetze berücksichtigst, kannst du kreative und rechtssichere Tier-Videos veröffentlichen. So erhöhst du deine Reichweite, vermeidest Sperrungen und baust Vertrauen bei deiner Community auf. Jetzt bei UGC Max bewerben und passende Marken-Aufträge bekommen.

Häufige Fragen

Darf ich auf TikTok aggressive Hundetraining-Methoden zeigen?

Nein, jede Form von Gewalt oder Bestrafung ist nach den Community Guidelines verboten. Positive Verstärkung ist erlaubt.

Wie erkenne ich, ob ein Tier-Clip auf TikTok gesperrt wird?

Achte darauf, dass das Tier nicht gestresst wirkt, keine Gewalt gezeigt wird und keine gefährlichen Stunts durchgeführt werden. Nutze die TikTok-Checkliste im Creator-Tool.

Gibt es Unterschiede zwischen Deutschland und Österreich bei Tier-Videos?

Ja, beide Länder haben eigene Tierschutzgesetze. In Deutschland regelt das TierSchG, in Österreich das Tierschutzgesetz. TikTok verlangt die Einhaltung beider Rechtslagen.

Kann ich Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum filmen?

Ja, solange du sie nicht fütterst, stört oder ihr Verhalten beeinflusst. Dokumentarische Aufnahmen sind erlaubt.

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Maurice MagisterMaurice Magister

Geschrieben von Maurice Magister, Team UGC Max. Mehr über das Team →

Redaktionell verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sammy Naja

Hinweis: Dieser Beitrag dient nur zur Information, ist nach bestem Wissen erstellt (Stand 2026) und ohne Gewähr. Er ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung. Einzelne Angaben können sich ändern oder im Einzelfall abweichen.

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