Für den Start nehmen wir nur eine begrenzte Anzahl Marken auf. Jetzt Platz sichern.
Journal
UGC GuideFür Creator · 8 Min Lesezeit

HDR10+ Farb-Grading in Adobe Premiere Pro 2026: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Lerne, wie Du HDR10+ in Adobe Premiere Pro 2026 professionell einsetzt, von Projektsetup bis zum finalen Export.

Direkte Antwort: So färbst Du Dein Video mit HDR10+ in Premiere Pro 2026

Du aktivierst zuerst den HDR-Workflow in den Projekteinstellungen, erstellst anschließend eine HDR-Sequenz, nutzt das Lumetri-Color-Panel für dynamische Farbkorrektur und exportierst schließlich mit dem HDR10+-Codec. Jeder Schritt ist in den folgenden Abschnitten detailliert beschrieben.

Was ist HDR10+?

HDR10+ ist ein HDR-Standard, der dynamische Metadaten pro Bildrahmen bereitstellt. Im Gegensatz zu HDR10, das nur statische Metadaten nutzt, passt HDR10+ Helligkeit und Farbintensität Szene für Szene an und sorgt so für ein realistischeres Bild.

Warum HDR10+ für Creator wichtig ist

  • Mehr Dynamik: Höhere Helligkeitsstufen und tiefere Schwarztöne.
  • Kompatibilität: Moderne TVs und Mobile Geräte unterstützen HDR10+ nativ.
  • Wettbewerbsvorteil: Marken suchen nach hochwertigen HDR-Inhalten.

Typische Pain Points beim HDR-Workflow

  • Unklare Einstellungen in Premiere Pro.
  • Schwierigkeiten bei der Farbkorrektur von HDR-Material.
  • Unsichere Export-Parameter, die die Qualität mindern.

UGC Max löst diese Probleme, indem es Creator mit klaren Briefings und fairer Vergütung verbindet, sodass Du dich voll aufs kreative Arbeiten konzentrieren kannst.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Projekt- und Sequenzeinstellungen

Öffne ein neues Projekt und gehe zu Datei → Projekteinstellungen → Allgemein. Aktiviere das Kontrollkästchen HDR-Workflow aktivieren. Wähle anschließend Neue Sequenz → Einstellungen und stelle den Render-Format auf Rec. 2100 HLG oder Rec. 2100 PQ, je nach Zielgerät.

2. Importieren und Vorbereiten des Materials

Ziehe deine RAW- oder Log-Footage in die Zeitleiste. Falls das Material nicht bereits HDR ist, wende einen Log-to-Rec.2100-Convert-LUT an, um den Dynamik-Bereich zu erweitern.

3. Farbkorrektur mit Lumetri

Öffne das Lumetri-Color-Panel. Unter „Grundlagen” justiere Exposure, Contrast und Saturation. Für HDR10+ nutze die Registerkarte Creative, um HDR-LUTs zu laden, die bereits dynamische Metadaten unterstützen. Nutze das Kurven-Werkzeug, um Highlights gezielt zu betonen, ohne die Mitteltöne zu übersteuern.

4. Einsatz von HDR-Effekten

In den Effekten findest du HDR-Glow und HDR-Tone-Mapping. Ziehe den Effekt auf deine Clip-Ebene und stelle die Intensity so ein, dass die Luminanz-Spitze bei rund 1000 nits liegt, das ist die typische Maximalhelligkeit von HDR10+-Fernsehern.

5. Exportieren als HDR10+

Gehe zu Datei → Exportieren → Medien. Wähle das Format H.265 (HEVC) und setze das Profil auf HDR10+. Aktiviere „Dynamische Metadaten exportieren”. Unter „Bitrate” stelle mindestens 30 Mbit/s ein, um Detailverlust zu vermeiden. Klicke auf Exportieren.

HDR10+ liefert pro Bildrahmen dynamische Metadaten, die die Farbwiedergabe Szene für Szene optimieren.

Vergleich: SDR vs HDR10 vs HDR10+

Standard Metadaten Dynamikbereich Geräte-Kompatibilität
SDR Keine ca. 6 Stops Alle Displays
HDR10 Statisch (einmalig pro Projekt) ca. 10 Stops Moderne TVs, Smartphones
HDR10+ Dynamisch (pro Frame) 10 Stops + optimierte Szene-Anpassung Breite Unterstützung seit 2023

Tipps für eine reibungslose HDR-Produktion

  • Arbeite immer in einem kalibrierten Monitor, der HDR unterstützt.
  • Verwende LUTs, die speziell für Rec.2100 PQ oder HLG entwickelt wurden.
  • Teste den Export auf einem echten HDR-Display, bevor du das Video an Kunden sendest.

Durch das clevere Matching von UGC Max findest Du passende Marken-Aufträge, die exakt deine HDR-Fähigkeiten benötigen. passende Creator für deine Marke ansehen

Key Takeaways

  • HDR10+ nutzt dynamische Metadaten, um jedes Bild optimal zu belichten.
  • Aktiviere den HDR-Workflow bereits in den Projekteinstellungen von Premiere Pro 2026.
  • Lumetri-Color-Panel und HDR-LUTs sind die Grundpfeiler für die Farbkorrektur.
  • Exportiere mit HEVC und wähle das HDR10+-Profil, um die Dynamik zu bewahren.
  • UGC Max verbindet Dich mit Marken, die hochwertige HDR-Content suchen.

Fazit

Mit den hier beschriebenen Schritten kannst Du HDR10+ in Adobe Premiere Pro 2026 professionell einsetzen und Deine Inhalte deutlich hervorheben. Nutze die Möglichkeiten des dynamischen HDR-Workflows, um sowohl technische Qualität als auch kreative Freiheit zu maximieren. Jetzt bei UGC Max bewerben und passende Marken-Aufträge erhalten.

Häufige Fragen

Wie aktiviere ich den HDR-Workflow in Premiere Pro 2026?

Gehe zu Datei → Projekteinstellungen → Allgemein und setze den Haken bei „HDR-Workflow aktivieren“. Dann erstelle eine neue Sequenz mit dem Render-Format Rec.2100 HLG oder PQ.

Welches Export-Format eignet sich für HDR10+?

Verwende H.265 (HEVC) und wähle im Exportdialog das Profil HDR10+. Aktiviere die Option „Dynamische Metadaten exportieren“ und setze die Bitrate mindestens auf 30 Mbps.

Brauche ich einen speziellen Monitor für HDR-Grading?

Ja, ein kalibrierter Monitor, der HDR-Stände (HLG oder PQ) anzeigen kann, ist entscheidend, um die Helligkeits- und Farbwerte korrekt zu beurteilen.

Wie unterscheidet sich HDR10+ von HDR10?

HDR10 nutzt statische Metadaten, die einmal pro Projekt festgelegt werden, während HDR10+ dynamische Metadaten pro Bildrahmen bereitstellt und so die Bildqualität Szene für Szene optimiert.

War das hilfreich?
Maurice MagisterMaurice Magister

Geschrieben von Maurice Magister, Team UGC Max. Mehr über das Team →

Redaktionell verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sammy Naja

Hinweis: Dieser Beitrag dient nur zur Information, ist nach bestem Wissen erstellt (Stand 2026) und ohne Gewähr. Er ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung. Einzelne Angaben können sich ändern oder im Einzelfall abweichen.

Verwandte Artikel

Bereit für UGC, das verkauft?

Komplette Strategie, passende Creator, Briefings und Freigabe an einem Ort.